Verarbeitung Penthouse Fertigstellung Penthouse

Penthouse Allgäu

Zu komplex für eine Lehmdecke? 300 m² Maßarbeit im Penthouse.
Wie Spots, Lautsprecher, Vorhangschienen und Heizkreisverteiler flächenbündig in eine Heiz- und Kühldecke integriert wurden.
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Guter Ton inklusive

Eine Decke, die heizt und kühlt, aber möglichst wenig Technik zeigt. Genau das war die Aufgabe in diesem Penthouse: Auf rund 300 m² sollten Spots, Lautsprecher, Vorhangschienen und sogar Heizkreisverteiler flächenbündig in die Decke integriert werden, ohne die aktive Heiz- und Kühlfläche spürbar zu verkleinern.
Architekt und Bauherr gingen zunächst davon aus, dass sich das nur mit einer klassischen Gipskartondecke umsetzen lässt. Wir konnten zeigen: Auch eine Lehm-Klimadecke bietet nahezu dieselbe gestalterische Freiheit wenn Produkt, Planung und Ausführung zusammenspielen.

Das Projekt auf einen Blick

  • Projekt: Hochwertiges Penthouse mit anspruchsvoller Deckenplanung
  • Herausforderungen: Zahlreiche flächenbündige Einbauten, hoher Fensteranteil und großer Zeitdruck
  • Systemlösung: Vollflächige Deckenheizung und -kühlung mit Lehmoberfläche
  • Produkt: naturbo Klima-Trockenbauplatte
  • Projektumfang: ca. 300 m² Deckenheizung und -kühlung
  • Deckenabhängung: ca. 50 cm
  • Besonderheiten: Flächenbündige Spots, Lautsprecher, Vorhangschienen und Heizkreisverteiler
  • Ausführung: Fachhandwerker aus dem naturbo Netzwerk mit mehr als 20 realisierten naturbo Projekten

Warum nicht einfach Gipskarton?

Die Deckenplanung war außergewöhnlich umfangreich: Neben der Heiz- und Kühltechnik mussten eine Vielzahl exakt positionierter Spots, flächenbündige Lautsprecher, nahezu unsichtbar integrierte Vorhangschienen und in die Decke eingelassene Heizkreisverteiler in einer einheitlichen Deckenebene zusammengeführt werden.
Für Architekt und Bauherrn lag deshalb zunächst eine klassische Gipskartondecke nahe, da das Material als flexibel gilt und sich leicht an unterschiedliche Einbausituationen anpassen lässt. Damit hätte man jedoch auf die raumklimatischen Vorteile einer echten Lehmoberfläche verzichtet. Vor allem im Kühlbetrieb wollten wir diesen Vorteil erhalten: Lehm nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf, speichert sie zwischen und gibt sie bei sinkender Luftfeuchtigkeit wieder ab. Das puffert Feuchtespitzen und schafft bei einer Kühldecke, deren Oberfläche sich dem Taupunkt annähern kann, eine wertvolle zusätzliche Reserve – eine fachgerechte Taupunktüberwachung bleibt trotzdem Pflicht.
So verbindet die Decke mehrere Funktionen in einer Fläche: behagliche Strahlungswärme im Winter, zugluftfreie Kühlung im Sommer, natürliche Feuchteregulierung und eine fugenlose, hochwertige Oberfläche – bei vollständig unsichtbarer Technik.

Fast alles lässt sich integrieren

In unsere naturbo Klima-Trockenbauplatte lassen sich ähnlich wie bei Gipskarton nahezu alle üblichen Deckeneinbauten integrieren. Entscheidend ist, dass Einbauten, Plattenaufteilung und Rohrführung frühzeitig aufeinander abgestimmt werden. In diesem Projekt waren das unter anderem:
  • Zahlreiche Spots aus einer aufwendigen Lichtplanung
  • Flächenbündige Lautsprecher
  • Verdeckt integrierte Vorhangschienen
  • Flächenbündige Heizkreisverteiler
  • Revisions- und Anschlussbereiche für die Gebäudetechnik
Dafür mussten die Plattenaufteilung und die Verlegung in einzelnen Bereichen an die Positionen der Einbauten angepasst werden.
Einfach größere Teile der Decke unbeheizt zu lassen, war keine Option: Aufgrund des sehr hohen Fensteranteils benötigte das Penthouse möglichst viel aktive Heiz- und Kühlfläche. Die Herausforderung bestand deshalb darin, sämtliche Einbauten unterzubringen, ohne unnötig Leistung zu verlieren.

50 cm Platz für Technik

Die Decke wurde rund 50 cm abgehängt. Der entstandene Hohlraum bot Platz für Leitungen, Anschlüsse, Lautsprecher und die umfangreiche Lichttechnik, sodass von unten davon möglichst nichts zu sehen ist. Das Ergebnis: Eine gleichmäßige Lehmoberfläche, unterbrochen nur von den exakt geplanten Einbauten, mit vollständig unsichtbarer Deckenheizung.

Erfahrung macht den Unterschied

Bei einer normalen Deckenfläche ist die Montage des naturbo Systems auch für viele Trockenbauer gut umsetzbar. Bei diesem Penthouse kam es jedoch auf jedes Detail an.
Die Ausführung übernahm deshalb ein Fachhandwerker aus dem naturbo Netzwerk, der zuvor bereits mehr als 20 naturbo Projekte erfolgreich realisiert hatte. Diese Erfahrung war angesichts der vielen Sonderlösungen ein großer Vorteil.
Der Handwerker kannte nicht nur die üblichen Montageschritte, sondern wusste auch, wie sich individuelle Einbauten in das System integrieren lassen. Abweichungen auf der Baustelle konnten schnell bewertet und gelöst werden, ohne die Funktion der Deckenheizung oder das gewünschte Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.

Zusätzlich zur technischen Komplexität stand das gesamte Projekt unter hohem Zeitdruck. Planung, Materialbereitstellung und Montage mussten eng aufeinander abgestimmt werden.
Dank der Erfahrung des ausführenden Handwerkers und der engen Abstimmung aller Beteiligten konnten die rund 300 m² Deckenheizung einschließlich der zahlreichen Sonderdetails zügig umgesetzt werden.
Das Ergebnis zeigt: Eine Lehm-Klimadecke muss bei anspruchsvoller Architektur keine Einschränkung sein. Selbst umfangreiche Lichtkonzepte, unsichtbare Technik und individuelle Detailwünsche lassen sich integrieren – bei gleichzeitig hoher Heiz- und Kühlleistung.

Eine Decke, die mehr kann

Entstanden ist eine Deckenfläche, in der Heizung, Kühlung, Beleuchtung, Beschallung, Vorhangtechnik und Heizkreisverteilung zusammengeführt sind. Die Technik tritt optisch zurück, sichtbar bleibt eine ruhige Lehmoberfläche, die das Raumklima unterstützt. Was anfangs nur mit Gipskarton möglich schien, wurde als vollwertige Heiz- und Kühldecke aus Lehm realisiert.

Planen Sie ebenfalls eine anspruchsvolle Decke?

Viele Einbauten sind kein Ausschlusskriterium für eine naturbo Lehm-Klimadecke. Entscheidend sind eine frühzeitige Planung, eine abgestimmte Plattenbelegung und ein erfahrener Fachhandwerker.
Wir prüfen Ihre Decken- und Lichtplanung und entwickeln gemeinsam eine Lösung, die Heiz- und Kühlleistung, Raumklima und architektonische Details miteinander verbindet.
Lassen Sie Ihr Projekt gerne unverbindlich von uns prüfen.
Auch bereit für das perfekte Raumgefühl?

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