
Zweites Leben für eine alte Fabrik
Das Pfäffle-Areal in Lorch hat sich zu einem „Zentrum im Zentrum“ mit multifunktionaler Nutzung entwickelt. Innendämmung und Deckenheizung von naturbo sorgen auf energieeffiziente Weise für wohlige Wärme im Winter und eine angenehme Kühlung im Sommer.
Wo seit 1880 Faltschachteln und Feinkartonagen hergestellt werden, ist nun ein lebendiges, vielfältig genutztes Stadtquartier entstanden. Das Pfäffle-Areal im Zentrum von Lorch, benannt nach dem traditionsreichen Verpackungshersteller, hat ein zweites Leben erhalten. Inhaber Detlef Behrens, der die Firma Pfäffle 2014 übernommen hat, stellte einen immensen Investitionsstau fest. Er entwickelte gemeinsam mit der Stadt Lorch und der Diakonie Stetten ein Sanierungs- und Umnutzungskonzept: Neben der weiterhin bestehenden gewerblichen Nutzung durch das inzwischen in BIG Industries umbenannte Verpackungsunternehmen umfasst das Raumprogramm unter anderem eine Mensa, Arbeits- und Betreuungsbereiche der Diakonie, die Sozialstation der Stadt sowie eine Wohnung.
Natürliche Baustoffe für historische Bausubstanz
Für das aus der Zeit der Jahrhundertwende stammende Gebäudeensemble bedeutete dies eine Komplettsanierung: Es wurde bis auf die tragenden Außenmauern und das Fachwerk zurückgebaut, brandschutztechnisch ertüchtigt und mit einem neuen Dach sowie neuen Fenstern versehen. Das ehrgeizige Ziel: KfW-Standard 55. Auch eine Dämmung auf der Außenseite der Außenwände war zunächst vorgesehen – eine Lösung, mit der sich Detlef Behrens jedoch nicht anfreunden konnte.
Bei der Suche nach Alternativen stieß er auf das Innendämmsystem von naturbo. „Die Idee, die historische Gebäudesubstanz nicht mit einer Dämmung aus Kunststoff zu versehen, sondern von innen mit den natürlichen Materialien Lehm und Holzweichfaser aufzuwerten, hat mich begeistert“ beschreibt der Bauherr und Investor seine Beweggründe. Das naturbo-Innendämmsystem besteht aus einer 60 mm starken Holzweichfaserplatte mit 10 mm Lehmputz auf der Vorderseite. Es ist diffusionsoffen und atmungsaktiv und sorgt ganzjährig für ein angenehmes Raumklima. Durch die Dämmung steigt die Oberflächentemperatur der Wand auf der Innenseite um 3 bis 5 °C: ein Effekt, der im Winter als besonders behaglich empfunden wird.
Deckenheizung plus Wärmepumpen – ein Dreamteam
Die zahlreichen Vorteile überzeugten nicht nur Detlef Behrens, sondern auch seinen Energieberater und die beteiligten Fachplaner. Ausschlaggebend für das „Go“ war jedoch noch ein weiterer Aspekt: naturbo-Lehmbauplatten sind mit Heiz-/Kühlschlangen erhältlich und können als Wand- oder Deckenheizung die Wärmeverteilung im Gebäude übernehmen.
Genau das erwies sich für das Projekt als echter Problemlöser. Da die Wärmeerzeugung mit Wärmepumpen erfolgen sollte, war ein System mit möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen gefragt. Eine Fußbodenheizung kam aus baulichen Gründen nicht in Frage und so fiel die Wahl auf eine naturbo-Deckenheizung. Sie arbeitet mit einer Vorlauftemperatur von 30-35°C und ist besonders im Zusammenspiel mit modernen Wärmepumpen hocheffizient.
Die Deckenheizung von naturbo gibt 95 Prozent ihrer Wärme als Strahlungswärme ab, ähnlich wie ein Kachelofen oder ein Kaminfeuer. Das Heizregister befindet sich an der Decke, die Wärme entsteht jedoch überall im Raum gleichmäßig. Das ermöglicht niedrigere Raumtemperaturen bei gleich empfundener Behaglichkeit. Allein dies führt zu Energieeinsparungen von bis zu 18 Prozent.
Positives Feedback nach dem ersten Winter
Im Pfäffle-Areal wurden knapp 2.000 m2 Heiz-/Kühlpatten als Deckenheizung installiert, außerdem rund 150 m2 als Wand- und Dachschrägenheizung. Darüber hinaus wurden 800 m2 Innendämmung aufgebracht, verspachtelt und mit einem Lehmstreichputz versehen. Verantwortlich für die Arbeiten zeichnete die JMS Menikheim GmbH & Co. KG aus dem Baden-Württembergischen Rudersberg.
Das Feedback der Menschen, die in dem sanierten Gebäudeensemble wohnen, arbeiten und sich aufhalten, fällt nach dem ersten Winter positiv aus: „Das Raumklima wird als überaus angenehm empfunden“, fasst es Detlef Behrens zusammen. Er spricht dabei auch aus eigener Erfahrung, denn er selbst nutzt eine auf dem Gelände befindliche Wohnung. Einen besonderen Vorteil spielt die naturbo-Deckenheizung zudem in den Sommermonaten aus: In Kombination mit den reversiblen Wärmepumpen kann das System auch kühlen.
Als Investor spielt für Behrens nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit eine große Rolle. Auch in dieser Hinsicht ist die realisierte Lösung eine gute Wahl: „Das Dämmen der Außenwände von außen, z.B. mit Hochleistungsdämmputz, wäre deutlich teurer geworden. Wenn sich die Verbrauchswerte für die Heizung bestätigen wie erwartet, sind wir auch bei den Betriebskosten im grünen Bereich. Hätte ich naturbo schon früher gekannt, hätte ich das System wohl auch bei vorangegangenen Projekten eingesetzt.
Objektdaten:
Projekt: Pfäffle-Areal, 73547 Lorch
Bauherr: Detlef Behrens, BIG Behrens Investment Group GmbH und Behrens Promotion GmbH
Projektart: Sanierung
Nutzfläche: 2100 m2 auf drei Etagen
Dämmung: naturbo Innendämmsystem, Holzweichfaserplatte/Lehmputz, 70 mm
Wärmerzeugung: in Kaskade geschaltete Wärmepumpen
Wärmeverteilung: naturbo therm Deckenheizung, Holzweichfaserplatte/Lehmputz, 30 mm
Ausführender Betrieb: JMS Menikheim GmbH & Co. KG, Rudersberg
Fertigstellung: November 2025
Abbildungen: © naturbo
Über naturbo
der Marke naturbo Lehmbauplatten für Neubau und Sanierung. Kern des Sortiments ist ein Sandwich-Plattensystem, das Dämmung automatisch mitbringt – optional ergänzt um integrierte Flächenheizung und -kühlung für Wand und Decke.
Wir können Raumklima: naturbo Platten sind diffusionsoffen und CO₂-negativ. Sie speichern mehr CO₂, als bei ihrer Herstellung entsteht. Neben behaglichem Wohnklima und überzeugenden CO₂-Bilanzen punkten die naturbo Platten auch mit ihrer Wirtschaftlichkeit.
Für detaillierte Infos besuchen Sie uns auf https://www.naturbo.de/
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Von der Fabrik zum modernen Stadtquartier: das Pfäffle-Areal in Lorch hat ein zweites Leben erhalten.

Das aus der Jahrhundertwende stammende Gebäudeensemble wurde bis auf die Außenmauern und das Fachwerk zurückgebaut.

Nach der Komplettsanierung beherbergt das Pfäffle-Areal unter anderem eine Mensa, Arbeits-, Förder- und Betreuungsbereiche der Diakonie und die Sozialstation der Stadt.

Die Außenwände des historischen Gebäudes wurden mit dem Innendämmsystem von naturbo energetisch ertüchtigt.

Die naturbo-Innendämmung besteht aus mit Lehm verputzten Holzweichfaserplatten. Der diffusionsoffene Wandaufbau wirkt sich positiv auf das Raumklima aus.

An der Decke sind die naturbo-Lehmbauplatten mit Heiz-/Kühlschlangen ausgestattet. Wärmepumpen bringen das Heizungswasser auf eine Vorlauftemperatur von 30-35°C, ausreichend für angenehme Raumtemperaturen auch an sehr kalten Tagen.

Im Pfäffle-Areal wurden knapp 2.000 m2 naturbo-Lehmbauplatten mit Heiz-/Kühlschlangen als Deckenheizung installiert, außerdem rund 150 m2 als Wand- und Dachschrägenheizung. Das Fazit der Nutzer nach dem ersten Winter ist überaus positiv.

Wohnen unterm Dach: Innendämmung sowie Wand- und Dachschrägenheizung von naturbo sorgen auf energieeffiziente Weise für wohlige Wärme im Winter und eine angenehme Kühlung im Sommer.

Wohnen unterm Dach: Innendämmung sowie Wand- und Dachschrägenheizung von naturbo sorgen auf energieeffiziente Weise für wohlige Wärme im Winter und eine angenehme Kühlung im Sommer.
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